In Australien, Neuguinea und den umliegenden Inseln gibt es etwa 200 Beuteltierarten. Es ist eine vielfältige Gruppe. Sie werden sie beim Graben unter der Erde finden. Sie werden sie in offenen Ebenen finden. Sie finden sie an Bäumen hängend.
In Amerika ist die Geschichte etwas anders. Dort leben etwa 70 Arten. Sie konzentrieren sich hauptsächlich auf Süd- und Mittelamerika. Dies ist eine viel geringere Zahl als bei ihren australischen Kollegen. Die Verteilung ist ungleichmäßig. Die Gründe sind komplex und liegen in der tiefen Evolutionsgeschichte und der Kontinentaldrift begründet.
Beuteltiere sind nicht nur eine einzelne Tierart. Sie haben sich an fast jede Nische angepasst. Betrachten Sie den Wombat. Es ist ein Grabspezialist. Es gräbt Tunnel. Unter der Erde bleibt es kühl. Dies ist eine terrestrische Anpassung zum Überleben in rauen Klimazonen.
Dann sind da noch die Kängurus. Sie sind auch terrestrisch. Aber sie bewegen sich anders. Sie hüpfen. Sie legen weite Distanzen zurück. Sie dominieren die offenen Landschaften Australiens. Das ist eine andere Art Landleben.
Einige Beuteltiere sind ins Wasser gegangen. Das Wasseropossum ist ein Paradebeispiel. Es ist semiaquatisch. Es schwimmt. Die Nahrungssuche erfolgt in Flüssen und Bächen. Dies ist ein seltenes Merkmal bei Beuteltieren. Es zeigt, wie flexibel die Gruppe sein kann.
Baumbewohnende Arten fügen eine weitere Schicht hinzu. Der Koala ist der bekannteste. Es lebt in Bäumen. Es frisst Blätter. Es verbringt sein Leben hoch über dem Boden. Das ist eine völlig andere Existenz. Es vermeidet Bodenräuber. Es findet Nahrung in einem bestimmten Blätterdach.
Also, für welches Beuteltier interessieren Sie sich? Der Bagger? Der Trichter? Der Schwimmer? Der Kletterer? Die Antwort hängt davon ab, wohin Sie schauen. Und wonach Sie suchen möchten.



























