додому Technik & Wissenschaft Ökologie & Naturschutz Wie europäische Abgastests funktionieren und warum die Informationen falsch sein können

Wie europäische Abgastests funktionieren und warum die Informationen falsch sein können

Europa arbeitet seit 1995 daran, die Emissionen von Fahrzeugen zu reduzieren. Das Ziel ist auf dem Papier einfach. Bis 2015 muss der Kohlendioxidausstoß von Autos unter 130 Gramm pro Kilometer liegen. Frankreich intervenierte früh und legte seine eigenen Regeln fest. Seit 2006 sind Händler verpflichtet, auf allen Fahrzeugen und in allen Werbeanzeigen CO2-Werte anzugeben.

Die Logik ist einfach. Machen Sie die Daten sichtbar. Lassen Sie den Käufer wählen.

So funktioniert die Kohlendioxidmessung

Beim Testen geht es um mehr als nur um den Blick auf den Auspuff. Dabei handelt es sich um eine Reihe von Messungen. Kraftstoffeffizienz hat Priorität. Als nächstes gibt es Luftverschmutzungsindikatoren. Der gesamte Prozess basiert auf standardisierten Betriebsabläufen. Dies ermöglicht einen objektiven Vergleich. Sie können Toyota auch gegen Ford antreten lassen und sehen, wer auf dem Papier gewinnt.

Aber hier liegt das Problem. Die in Europa durchgeführten Tests sind nicht die Tests, die anderswo verwendet werden.

Die Zyklen sind in Amerika und Japan unterschiedlich. Es ist das gleiche Auto. Die Zahlen sind unterschiedlich. Beim Import von Fahrzeugen oder beim grenzüberschreitenden Vergleich von Spezifikationen stimmen die Informationen nicht überein. Die Methodik veränderte die Ergebnisse.

Neuer Europäischer Fahrzyklus (NEFZ)

In Europa ist der Standard NEFZ. Die Fahrzeit beträgt 20 Minuten. Das Auto hatte eine Distanz von etwa 11 Kilometern. Es passiert auf Straßen und Walzen. Simulieren Sie besondere Bedingungen.

Der Test umfasst das Fahren im Stadtverkehr. Dies bedeutet einen Kaltstart. Die Geschwindigkeitsbegrenzung beträgt 50 km/h. Kombination aus Beschleunigung und Verzögerung. Auch Fahrten außerhalb der Stadt sind abgedeckt. Dabei erreicht der Wagen konstante Geschwindigkeiten von 70 km/h und 120 km/h.

Während des gesamten Prozesses wird CO2 direkt am Abgasrohr gemessen.

Verfolgen Sie den Kraftstoffverbrauch in drei Szenarien: innerorts, außerstädtisch und gemischter Durchschnitt. Aber Kraftstoff ist nicht die einzige Messgröße. Auch Luftschadstoffe wurden gemessen.

Dazu gehören Stickoxide (NOx). Auch Kohlenmonoxid (CO) wird gemessen. Auf unverbrannte Kohlenwasserstoffe prüfen. Partikel werden gezählt. Alle diese Emissionen müssen den europäischen Standards entsprechen.

„Der Test umfasst das Fahren in der Stadt, beginnend bei kaltem Wetter mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h und anschließend bis hin zu konstanten Geschwindigkeiten von 70 und 120 km/h außerhalb der Stadt.“

Warum ist Ihnen das wichtig? Denn die Aufklebernummer stammt von einem Laborkittel, nicht von der Straße. NEFZ ist ein altes Rahmenwerk. Reale Störungen werden nicht berücksichtigt. Transport. Hügel. Klimaanlage. Es funktioniert anders als ein Roboter auf Rädern.

Die Kluft zwischen dem Etikett und dem Pfad ist frustrierend. Sie kaufen ein „effizientes“ Auto. Fahren Sie auf die Autobahn. Der Tank leert sich schneller als erwartet. Das CO2-Label sagt eines aus. Das Auspuffrohr sagte etwas anderes.

Europäische Normen schaffen die Grundlage. Der NEFZ hat den Grundstein gelegt. Aber wie sieht es mit der Realität aus? Die Realität ist chaotisch. Und es ist nicht so, dass wir einem 20-minütigen Drehbuch folgen.

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