Den Stecker für Longtowns Aal-Hindernis ziehen

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Ein Scheck über 50,00 £. Das ist es, was nötig ist, um einen Fisch wieder in Bewegung zu setzen.

Der Europäische Aal ertrinkt. Nicht im Wasser – in der Vernachlässigung, in den Barrieren, in dem langsamen, stillen Rückgang, der dazu geführt hat, dass ihre Zahl in dreißig Jahren um 90 % zurückgegangen ist. Vom Aussterben bedroht ist eine schwere Phrase, aber hier am Glinger Burn in der Nähe von Longtown ist es nur die tägliche Realität für ein Lebewesen, das kaum über eine Betonlippe springen kann.

Der West Cumbria Rivers Trust hat genug vom Kampf. Sie reißen ein Wehr ab. Jedenfalls ein nutzloser Weg, aber immer noch eine Mauer im Weg für alles, was versucht, flussaufwärts oder zurück zum Meer zu schwimmen.

Für zwei Wochen ziehen Bagger ein.

Warum eine Falle bauen? Luke Bryant, stellvertretender Direktor des Trusts, weist auf die offensichtliche Absurdität der Sache hin. Wenn der Winter kommt und der Regen den Fluss in einen reißenden Strom verwandelt, kann vielleicht ein Aal den Sprung schaffen. Aber „vielleicht“ ist keine Überlebensstrategie. Die meiste Zeit des Jahres sinken die Werte. Das Wehr wird zu einem glatten, unpassierbaren Felsvorsprung. Sie haben es geschafft. Sie verletzen sich. Sie scheitern.

„Vielleicht kommen sie im Winter bei starker Strömung durch, aber meistens haben sie große Probleme.“

Die Umweltbehörde finanzierte die Abrissbirne. Das Ergebnis wird ein flaches Gesteins- und Wasserbett statt einer Gefahr sein. Einfacher für den Fisch. Wahrscheinlich auch besser für die Vögel, wenn wir uns ansehen, wer sonst noch stecken bleibt.

Es ist seltsam, wie wir Dinge für die Ewigkeit bauen und dann vergessen, dass sie da sind, bis etwas anderes entscheidet, dass sie vergehen müssen. Die Bagger beginnen am Dienstag. Oder immer dann, wenn die Sonne aufgeht und der Diesel anspringt. Das Wehr ist schon bald weg. Ob die Aale vom Abgrund zurückkommen? Das ist eine Frage mit weniger beweglichen Teilen als bei einem Bulldozer.

Aber man kann nicht springen, wenn die Mauer bleibt. So geht die Mauer.