Ein preisgekrönter Astrofotograf hat eine spektakuläre Anordnung von sechs Planeten dokumentiert, die sich über fast 180 Grad des Nachthimmels erstreckt. Das Ereignis, das Josh Dury am 24. Februar an der Südküste Englands festgehalten hat, zeigt Merkur, Venus, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun – alle mit bloßem Auge sichtbar, einige erfordern jedoch eine genaue Beobachtung oder optische Hilfe.
Eine herausfordernde himmlische Darstellung
Durys Foto erforderte spezielle Techniken, um mehrere Hürden zu überwinden. Das große Ausmaß der Planetenparade erforderte ein Ultraweitwinkelobjektiv (ein Sigma 15-mm-Fisheye), um den gesamten 180-Grad-Bereich einzufangen. Die schwindende Dämmerung und die Anwesenheit eines Mondes im ersten Viertel erschwerten die Aufnahme zusätzlich und machten es erforderlich, auf tiefere Dunkelheit zu warten, um die schwächeren Planeten sichtbar zu machen. Dury verwendete einen NiSi Starsoft-Filter, um die Oberflächenhelligkeit zu verbessern.
Das Ergebnis ist nicht nur ein optisch beeindruckendes Bild, sondern auch eine seltene Gelegenheit, mehrere Planeten gleichzeitig zu beobachten. Bis zum 28. Februar können Beobachter einige dieser Planeten über dem Westhorizont fangen, obwohl für den vollen Effekt wahrscheinlich ein Fernglas oder Teleskop erforderlich sein wird.
Warum das wichtig ist: Planetenausrichtung und -beobachtung
Planetenanordnungen sind keine Seltenheit, aber Ereignisse mit so vielen sichtbaren Planeten, die einen so weiten Bogen umspannen, sind selten. Sie entstehen aufgrund der Umlaufmechanik der Planeten, bei der ihre Bahnen aus unserer Perspektive auf der Erde kurzzeitig zusammenzulaufen scheinen.
Dies ist wichtig, da es eine einzigartige Gelegenheit für wissenschaftliche Beobachtungen bietet und es Astronomen ermöglicht, Planetenpositionen, Helligkeit und atmosphärische Bedingungen im Verhältnis zueinander zu untersuchen. Für die Öffentlichkeit ist es eine schöne Erinnerung an die Größe und Dynamik des Sonnensystems.
Gegenüberstellung: Himmel trifft Erde
Auf Durys Foto ist im Vordergrund ein Telekommunikationsturm zu sehen, der absichtlich platziert wurde, um ein Gefühl der Verbindung zwischen der Suche der Menschheit nach Leben jenseits der Erde und der laufenden Ausrichtung der Planeten hervorzurufen. Diese Gegenüberstellung legt nahe, dass diese seltenen Himmelsereignisse, während wir den Kosmos nach anderen bewohnbaren Welten absuchen, als Erinnerung an die Planeten dienen, die sich bereits in unserer Reichweite befinden.
Dury bemerkte den Unterschied zwischen dieser Ausrichtung und der von 2025, als alle sieben Planeten gleichzeitig mit bloßem Auge sichtbar waren. In diesem Jahr befindet sich der Mars auf der gegenüberliegenden Seite der Sonne und ist daher während dieser besonderen Parade unsichtbar.
Die Ausrichtung bietet ein flüchtiges Beobachtungsfenster, aber das aufgenommene Bild dient als bleibende Aufzeichnung dieses bemerkenswerten Himmelsereignisses.
































