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Pünktlich zum Valentinstag stößt der sterbende Stern eine herzförmige Wolke aus

Pünktlich zum Valentinstag stößt der sterbende Stern eine herzförmige Wolke aus

Astronomen haben im Weltraum eine atemberaubende, natürlich geformte Herzform beobachtet, die von einem sterbenden Stern etwa 300 Lichtjahre von der Erde entfernt ausgestoßen wurde. Das vom Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) und dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) eingefangene Phänomen zeigt einen Roten Riesenstern, Mira A, der in einem unerwartet symmetrischen und massiven Ausbruch seine äußeren Schichten abwirft.

Unerwartete Symmetrie beim stellaren Tod

Mira A nähert sich dem Ende seines Lebenszyklus und befindet sich in der Phase des Roten Riesen – einem Stadium, in dem sich Sterne ausdehnen und an Masse verlieren, während sie sich darauf vorbereiten, Weiße Zwerge zu werden. Während der Massenverlust für Sterne dieser Art typisch ist, überraschten das Ausmaß und die Präzision des Auswurfs von Mira A die Forscher. Das ausgestoßene Material, das auf etwa sieben Erdmassen geschätzt wird, hat eine deutlich herzförmige Wolke aus Gas und Staub gebildet.

„Wir waren sehr überrascht, diese Struktur zu sehen“, sagte Theo Khouri, der Hauptautor der Studie von der Chalmers University. „Wir sehen auch, dass die Beleuchtung des umgebenden Staubs durch den Stern auf unerwartete Weise variiert, was bedeutet, dass der Stern wie ein Leuchtturm wirkt und seine Umgebung ungleichmäßig beleuchtet.“

Dynamik des stellaren Ausflusses

Beobachtungen, die zwischen 2015 und 2023 gesammelt wurden, zeigten, dass Gas das Innere des Herzens füllt, während Staub seine Ränder umreißt. Das Licht des Sterns streicht über die Wolke und lässt sie leuchten, als würde sie Energie in den Weltraum abstrahlen. Dieser unregelmäßige, starke Auswurf stellt aktuelle Modelle des Sternmassenverlusts in Sternen im Spätstadium in Frage.

Die Implikationen sind erheblich: Frühere Theorien unterschätzten das Ausmaß und die Geschwindigkeit solcher Ereignisse. Sterne wie Mira A bereichern den Kosmos mit schweren Elementen, die in ihren Kernen gebildet werden und wesentliche Bausteine ​​für zukünftige Sterne und Planeten sind. Diese Entdeckung liefert neue Erkenntnisse darüber, wie Sterne sterben und zur Entwicklung des Universums beitragen.

Ein kosmischer Valentinstag

Der herzförmige Federbusch ist nicht nur optisch auffällig, sondern auch dynamisch interessant. Astronomen werden die sich ausdehnende Wolke weiterhin beobachten, da ihr Wachstum letztendlich Mira B, den Begleiter des Sterns als Weißer Zwerg, beeinträchtigen könnte, indem es das ausgestoßene Material ansammelt.

„Wir werden die sich ausdehnende Wolke um Mira A weiter beobachten, da sie so groß wird, dass sie möglicherweise Auswirkungen auf ihren Begleitstern, den Weißen Zwerg Mira B, hat“, sagte Khouri. „Es sammelt bereits einen Teil des von Mira A ausgeworfenen Materials.“

Die Entdeckung erinnert daran, dass das Universum selbst in den gewaltsamen Prozessen des Sternentods unerwartet schöne und romantische Phänomene erschaffen kann. Der herzförmige Ausfluss von Mira A unterstreicht den fortlaufenden Zyklus der Sternentwicklung und kosmischen Bereicherung.

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