Der Februar-Vollmond, traditionell als Schneemond bekannt, erreicht am Sonntag, dem 1. Februar 2026, um 17:09 Uhr seinen Höhepunkt. Östliche Zeit. Dieser Name spiegelt die oft schneereichen Bedingungen wider, die für den Februar in vielen Regionen typisch sind. Aber warum haben Vollmonde überhaupt Namen? Und was bedeutet es, wenn der Mond nicht voll ist?
Was steckt hinter den Namen des Mondes?
Seit Jahrhunderten geben verschiedene Kulturen jedem Vollmond einen einzigartigen Namen, der an saisonale Ereignisse oder Naturphänomene gebunden ist. Der Schneemond ist ein klares Beispiel: Der Februar ist in vielen Teilen der Welt oft der schneereichste Monat. Andere Namen spiegeln Jagdmuster, Pflanzenwachstum oder landwirtschaftliche Zyklen wider. Bei diesen Namen handelt es sich nicht um offizielle astronomische Begriffe, sondern um kulturelle Bezeichnungen, die über Generationen weitergegeben wurden.
Mondphasen verstehen
Die Phasen des Mondes sind nicht zufällig. Sie sind eine direkte Folge der Umlaufbahn der Erde um die Sonne und davon, wie viel von der sonnenbeschienenen Seite des Mondes wir von der Erde aus sehen können. Der Mond selbst erzeugt kein Licht; es reflektiert das Sonnenlicht. Während es unseren Planeten umkreist, ändert sich der Winkel des Sonnenlichts und es entstehen die Phasen, die wir beobachten:
- Neumond: Der Mond steht zwischen Erde und Sonne, daher ist die uns zugewandte Seite dunkel.
- Wachsender Halbmond: Ein Lichtstreifen erscheint auf der rechten Seite (in der nördlichen Hemisphäre).
- Erstes Viertel: Die Hälfte des Mondes ist auf der rechten Seite beleuchtet.
- Waxing Gibbous: Mehr als die Hälfte ist angezündet, aber nicht vollständig.
- Vollmond: Das gesamte Gesicht des Mondes ist beleuchtet.
- Waning Gibbous: Das Licht beginnt auf der rechten Seite zu verblassen.
- Letztes Viertel: Die linke Seite ist halb beleuchtet.
- Abnehmender Halbmond: Ein dünner Streifen verbleibt auf der linken Seite, bevor er wieder verschwindet.
Dieser Zyklus dauert etwa 29,5 Tage. Wir sehen immer die gleiche Seite des Mondes, weil er durch Gezeiten mit der Erde verbunden ist, was bedeutet, dass seine Rotationsperiode mit seiner Umlaufperiode übereinstimmt.
Was kommt als nächstes?
Der nächste Vollmond wird für den 3. März 2026 vorhergesagt. Bemerkenswerterweise wird dieser Vollmond mit einer totalen Mondfinsternis zusammenfallen, die in Teilen Nordamerikas und anderen Regionen sichtbar ist. Das bedeutet, dass der Mond den Erdschatten durchquert und eine tiefrote Farbe annimmt.
Die Mondphasen und die damit verbundenen kulturellen Namen erinnern daran, wie eng die Menschen im Laufe der Geschichte mit himmlischen Ereignissen verbunden waren. Die Beachtung dieser Zyklen stellt eine einfache, aber tiefgreifende Verbindung zur natürlichen Welt her.






























