Die höchste Sichtweite des Orion am Nachthimmel im Februar

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Orion, der Jäger, ist den ganzen Februar über sowohl auf der Nord- als auch auf der Südhalbkugel außergewöhnlich gut sichtbar. Seine Lage am Himmelsäquator macht ihn zu einem herausragenden Merkmal für Sterngucker auf der ganzen Welt.

Optimale Betrachtungszeiten und -standorte

Für Beobachter im Vereinigten Königreich wird Orion kurz nach Sonnenuntergang sichtbar und erreicht seinen höchsten Punkt am Südhimmel gegen 21:00 bis 22:00 Uhr GMT. Das Sternbild bleibt mehrere Stunden lang sichtbar und geht nach Mitternacht im Westen unter. Der Himmelsblick ist die ganze Woche über konstant, so dass jede Nacht zur Beobachtung geeignet ist.

Identifizieren der Hauptmerkmale von Orion

Der bekannteste Teil des Orion ist sein Gürtel – drei helle Sterne, die in einer geraden Linie ausgerichtet sind: Alnitak, Alnilam und Mintaka. Diese Sterne dienen als hervorragende Markierungen. Wenn man vom Gürtel aus nach unten schaut, gelangt man zu Sirius, dem hellsten Stern am Nachthimmel, während der Blick nach oben auf Aldebaran zeigt, einen rötlichen Stern im Sternbild Stier.

Helle Sterne, die Orions Form definieren

Orions Schultern und Füße sind durch zwei besonders helle Sterne gekennzeichnet. Beteigeuze, ein roter Überriese, definiert die obere linke Ecke des Sternbildes, während Rigel, ein blau-weißer Überriese, der hellste Stern im Orion selbst ist und die untere rechte Ecke markiert. Bellatrix und Saiph vervollständigen das Rechteck, das den Körper des Jägers bildet.

Die herausragende Stellung des Orion am Februarhimmel bietet sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Sterngucker ein einfaches, aber beeindruckendes Schauspiel. Seine hellen Sterne und seine klare Form machen ihn zu einem zuverlässigen Orientierungspunkt am Nachthimmel.