Seit Samstag, dem 10. Januar 2025, befindet sich der Mond in der Phase des dritten Viertels. Das bedeutet, dass etwa 51 % der Mondoberfläche beleuchtet sind, was am Nachthimmel ein auffälliges halberleuchtetes Erscheinungsbild ergibt.
Was Sie heute Abend sehen können
Auch ohne Ausrüstung sind mehrere Mondmerkmale mit bloßem Auge sichtbar: das ausgedehnte Mare Imbrium („Meer des Regens“), der markante Kopernikus-Krater und das zerklüftete Aristarch-Plateau.
Ferngläser verbessern die Sicht und offenbaren das dunkle Grimaldi-Becken, den komplexen Alphonsus-Krater und das glatte Mare Humorum. Für diejenigen mit Teleskopen sind sogar noch mehr Details zugänglich – darunter historische Wahrzeichen wie der Landeplatz von Apollo 14 und der dramatische Schiller-Krater.
Der Mondzyklus erklärt
Der Mond umrundet die Erde in etwa 29,5 Tagen vollständig, einem Zeitraum, der als Mondzyklus bekannt ist. Da der Mond durch Gezeiten mit der Erde verbunden ist, sehen wir immer die gleiche Seite. Allerdings ändert sich die Menge des Sonnenlichts, die auf diese Seite trifft, während es umkreist, wodurch die Phasen entstehen, die wir beobachten.
Die acht Hauptphasen sind:
- Neumond: Der Mond steht zwischen Erde und Sonne und macht seine sichtbare Seite dunkel.
- Wachsender Halbmond: Auf der rechten Seite erscheint ein dünner Lichtstreifen.
- Erstes Viertel: Die Hälfte des Mondes ist auf der rechten Seite beleuchtet.
- Wachsing Gibbous: Mehr als die Hälfte des Mondes ist beleuchtet.
- Vollmond: Das gesamte Gesicht des Mondes ist hell.
- Waning Gibbous: Das Licht beginnt auf der rechten Seite zu verblassen.
- Drittes Viertel (Letztes Viertel): Die Hälfte des Mondes ist auf der linken Seite beleuchtet.
- Abnehmender Halbmond: Auf der linken Seite verbleibt ein kleiner werdender Lichtstreifen.
Wann ist mit dem nächsten Vollmond zu rechnen?
Der nächste Vollmond wird am 1. Februar 2025 aufgehen. Der vorherige Vollmond fand am 3. Januar statt und markierte damit den kontinuierlichen Fortschritt des Mondzyklus.
Um diese Phasen zu verstehen, geht es nicht nur darum, Himmelsereignisse zu verfolgen – es geht darum, einen grundlegenden Rhythmus des Sonnensystems zu erkennen, der Gezeiten, Tierverhalten und sogar die Geschichte der Menschheit beeinflusst.
































